Reiseberichte

Auf Heimaturlaub

Gibt es euch noch? Ist alles in Ordnung? Diese Fragen haben wir jetzt ein paar mal gehört. Und ja, uns gibt es natürlich noch. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der letzten 3 Wochen [14.05.18 – 04.06.18]

Minimalismus reloaded

Nach unserer Rückkehr aus Sardinien haben wir uns bei Christians Eltern einquartiert. Die erste Hälfte unseres ungefähr 3 Wochen dauernden Heimaturlaub ist von zwei Dingen geprägt. Zum einen muss sich Maureen einer ambulanten OP unterziehen und zum anderen steht für unsere verbliebenen Habseligkeiten eine große Inventur an. Ein großes Wohnmobil, in unserem Fall auch noch eins mit doppeltem Boden, bietet eine Menge Stauraum. Natürlich hatten wir uns bereits mit dem Schritt von einem Haus zu einem Wohnmobil sehr deutlich reduziert, aber es war klar, dass wir immer noch viel zu viele Dinge dabei hatten. Und damit meinen wir jetzt nicht die Campingausrüstung. Wir haben also das Wohnmobil bis auf ein wenig Campingausrüstung und Geschirr komplett leer geräumt. Das sorgte für ein ziemlich großes Chaos im Haus. Zum Glück ist das Haus groß und Christians Eltern im Urlaub. So haben wir genug Zeit unnötige Kleidung auszusortieren und uns bei anderen Dingen auf das hoffentlich wesentliche zu beschränken. Früher als uns lieb ist reaktivieren wir den Ebay Kleinanzeigen Account und schlagen uns wieder mit „Was ist letzte Preis?“ und „Können Sie das auch vorbei bringen?“ Anfragen herum. Nach anderthalb Wochen und mehreren Beinahe-Scheidungen, haben wir dann mehr oder weniger den Bodensatz erreicht. Nach einigem Hin und Her schaffen wir es auch die für uns passenden Reisetaschen zu finden und alles darin zu verstauen. Das Resultat: wir werden mit 2 großen Reisetaschen von Osprey, einem Handgepäckrucksack ebenfalls von Osprey, einer Babytrage von Fräulein Hübsch und 2 Kinderrucksäcken von Jack Wolfskin starten. Wir haben dann noch mal gut gelacht, als Christians Eltern aus dem Urlaub zurück kamen. Sie hatten ebenfalls zwei große Reisetaschen (gleiches Volumen wie unsere) dabei … für 12 Tage und 2 Personen :-D.

Arbeit und Vergnügen

Daneben mussten wir noch ein paar finanzielle Sachen regeln und so lästige Dinge wie die Steuererklärung erledigen. Außerdem müssen wir noch einen Stellplatz für unser Wohnmobil finden. Dank einem Aufruf bei Facebook bekommen wir recht schnell einige gute Tipps und werden schlussendlich in der Nähe der alten Heimat fündig. Anton steht jetzt sicher und trocken und wartet auf unsere Rückkehr. Und ist da nicht noch etwas zu tun? Genau, wir müssen uns überlegen welches Ziel wir als nächstes ansteuern wollen. Bei den Überlegungen merken wir, dass wir uns erst noch an die absolute Freiheit gewöhnen müssen. Ohne große Vorgaben von außen ist es gar nicht so leicht sich für ein Ziel zu entscheiden. Nach vielen Überlegungen entscheiden wir uns schließlich zunächst nach Bangkok zu fliegen. Wir buchen einen Flug und eine Unterkunft in Bangkok für 4 Nächte. Nicht mehr und nicht weniger. Wohin genau es dann in Thailand weiter geht wollen wir vor Ort entscheiden.

Neben den vielen anstrengenden Aspekten kommt aber natürlich das Vergnügen auch nicht zu kurz. Wir nutzen die Zeit um Freunde und Familie zu treffen, gehen Tretboot fahren, machen einen Ausflug in den Alsdorfer Tierpark, gehen Schwimmen und genießen das schöne Wetter im Garten. Außerdem machen Lagerfeuer und Stockbrot, Aufsitzrasermäher fahren und Übernachtungen im alten Spielhaus von Christian die Kinder rundum glücklich. In der zweiten Hälfte des Heimaturlaubes verbringen die Kinder auch immer wieder Zeit mit den Großeltern, die wieder aus dem Urlaub zurück sind. Das gibt uns Zeit unsere To-Do-Liste abzuarbeiten.

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