Reiseberichte

Immer Richtung Osten

Kulturprogramm auf Bali – Von Lovina nach Tulamben

Oder anders: Wasserfälle, Reisfelder, Tempel und heiße Quellen

Inzwischen sind wir nach Lovina weitergezogen. Hier haben wir uns mit Jule, Mark, Bruno und Theo eine große Villa gemietet. Unglaublich aber wahr, die Villa liegt völlig ab vom Schuss und drum herum ist wirklich nicht viel. Wir haben nachts sogar einen Security-Mann, ob das positiv ist, oder wir uns Gedanken darüber machen sollten, finden wir bis zum Schluss nicht heraus. Uns ist jedenfalls nichts gruseliges aufgefallen ;-). Die Villa selber war großartig, wir hatten unglaublich viel Platz, ein riesiges Haus, einen eigenen Pool und das aller Wichtigste: einen großen Garten. Ausgiebige Streifzüge durch Letzteren waren an der Tagesordnung. Da wurden Küken gefangen und gestreichelt, Mangos vom Baum gepflückt und das Unterholz unsicher gemacht. Es war schön die Kinder so frei spielen zu sehen. Das ist leider hier in Asien nicht oft möglich gewesen.

Ausflüge Rund um Lovina

Hier im Norden und später im Nord-Osten gibt es viel zu entdecken. Unser erster Ausflug führt uns zum Banyumala Twin Waterfalls. Der Weg dorthin ist ein reines Abenteuer. Keine 5 Minuten unterwegs, zweifeln wir an der Richtigkeit der Streckenführung. Die Straße ist sehr, sehr, sehr steil und macht gleichzeitig eine mehr als 90° Kurve nach rechts. Was soll ich sagen, der Arsch ging uns kurz auf Grundeis. Das Auto rutschte Rückwärts und da war ein Abgrund, … die Straße war nur Einspurig, drehen war also auch keine Option. Also ließ Christian das Auto ein ganzes Stück rückwärts rollen, nahm damit Anlauf und gab Gas. Mein Herz schlug bis zum Hals. Aber was soll ich sagen, mein Mann kann eindeutig Auto fahren. Im zweiten Anlauf war diese heikle Stelle ein Kinderspiel und unser völlig untermotorisiertes Mietauto mit einer Automatik zum Abgewöhnen, glitt völlig problemlos um die Kurve den Berg hinauf. Voller Adrenalin und damit Euphorie dachte ich die schlimmste Stelle ist geschafft und jetzt läuft es. Zu früh gefreut. Ständig schaltet die blöde Automatik die Gänge hoch und runter, obwohl Christian gleichmäßig Gas gibt. Die Fahrt ähnelt damit eher dem Ritt auf dem Rücken eines Kamels, als dem sanften Dahingleiten eines Katamaranes auf spiegelglatter See. Das führt dann wenig später auch zur Wiederkehr der Reiseübelkeit bei Navina. Wir legen einen kurzen Boxenstopp ein damit Navina wieder vorne mitfahren kann. Wir sind aber auch Naiv sie jedes Mal wieder hinten mitfahren zu lassen. Nun gut, zum Glück sind wir im Besitz eines ‚eigenen‘ Autos und können somit zumindest jederzeit anhalten, wenn es für uns gerade nötig ist. Immer schön positiv denken :-). Immer wieder denken wir „jetzt haben wir den Berggipfel erreicht“ und immer wieder kommt nach der nächsten Kurve wieder eine Steigung. Ich weiß nicht wie viele Kilometer wir bergauf gefahren sind, aber es waren sehr viele. Und endlich haben wir den Gipfel dann doch erreicht und werden mit einem Blick auf die beiden Bergseen ‚Danau Tamblingan‘ und ‚Danau Buyan‘ belohnt. Ein wirklich tolles Panorama. Da wir zum Wasserfall wollen, geht die Fahrt aber weiter. Das Navigationssystem möchte uns in eine kleine enge Straße leiten. Zum Glück sind wir hier auf Bali schon ein paar Kilometer gefahren und fallen auf diesen Trick des Navigationssystem nicht mehr rein. Einfach weiter fahren, dann kommt schon die nächst größere Straße. Diese Rechnung haben wir ohne das Navigationssystem gemacht. Penetrant möchte es uns zum Umkehren bewegen. Merkwürdig, dann lieber doch mal an die Seite fahren und nachschauen was da los ist. Und OH SCHRECK, es gibt nur diesen einen Weg zum Wasserfall. Das ist jetzt ein Scherz, oder? Wir sprechen hier von einem maximal einspurigen Schotterweg, der recht steil bergab geht. Kurze Lagebesprechung. Das Auto hier an der großen Straße stehen zu lassen ist keine Option, da der Wasserfall noch über 2km weg ist. Ob wir doch lieber umdrehen und zurück zur Villa fahren sollen? Ratlos beschreibt unsere Stimmung in diesem Moment recht gut. Nach einigem hin und her entscheidet Christian sich den Weg zu fahren. Bestimmt sieht er von hier oben schlimmer aus, als er wirklich ist. Hahahahaha und nochmals haha. Das war eine völlige Fehleinschätzung. Es kam tatsächlich NOCH Schlimmer. Nach knappen 1,5 km Abfahrt mit keinerlei Wendemöglichkeit hörte sogar die Schotterpiste auf und es gab nur noch zwei schmale Spuren die so gerade für die Reifen reichten. Rechts, links und in der Mitte wuchs Gras, zum Teil sogar hohes Gras. Hatte ich schon mal erwähnt, dass unser Mietauto ein kleiner klappriger Toyota ist und zwar die Billigvariante vom Avanza. Wir haben keinen 4×4 Jeep unterm Hintern. Drehen kann man – wie bereits erwähnt – auch nicht. Also Augen zu und durch und natürlich hoffen keinen Gegenverkehr zu bekommen. Bis zur ersten Kurve läuft es, dann kam der Gegenverkehr, … Zum Glück hat der nette Balinese Erbarmen mit uns und setzt Rückwärts :-P. Nach vielen Schweißausbrüchen erreichen wir dann das Ende der Schotterpiste und auch wenn wir es auf der Strecke nicht glauben konnten, sind wir tatsächlich richtig gefahren und heil angekommen. Für die abenteuerliche Anfahrt werden wir hier dann aber absolut belohnt. Die Wanderung zum Wasserfall ist traumhaft schön. Am Wegesrand wachsen Hortensien, die Natur um uns herum erstrahlt in einem dunklen, satten Grün und die Luft ist angenehm. Nach einem ca. 20 Minütigen Abstieg erreichen wir dann endlich die Banyumala Twin Waterfalls. Da der Wasserfall nicht zu den Hauptattraktionen für Touristen handelt, was uns spätestens bei der Anfahrt bewusst geworden ist, ist die Anzahl der Besucher überschaubar. Bis auf Silas und meine Wenigkeit stürzen sich daher auch alle begeistert in die Fluten vor den Wasserfällen. Wer sich eine Abkühlung gewünscht hat, kommt hier eindeutig auf seine Kosten. Das Wasser ist MEGA kalt. So kalt, dass man es nicht lange im Wasser aushält. Die meiste Zeit genießen wir das schöne Naturschauspiel dann doch lieber aus der Distanz.

Als die Mägen knurren machen wir uns auf den Rückweg zum Auto und dürfen die wunderschöne, schmale Schotterpiste zurück zur Hauptstraße noch einmal in ihrer vollen Pracht genießen. Inklusive 2 mal Gegenverkehr. Christian fährt getreu dem Motto ‚Wer bremst verliert‘ mutig auf den Gegenverkehr zu und tatsächlich fahren die Einheimischen irgendwie auf Seite. Die Jungs kennen die Strecke wohl schon was Länger ;-).

Zum krönenden Abschluss kehren wir dann noch im waterfall-breeze ÉCO CAfé 1 ein. Dieses liegt direkt am Golden Valley Waterfall, beim Essen kann man unter Umständen tatsächlich die Gicht des Wasserfalles im Gesicht spüren. Als wäre das nicht schon grandios genug, ist auch das Essen erste Sahne. Selbst die Kinder, welche schon mal ein wenig mäkelig beim Essen sind, verputzen alles bis auf den letzten Rest. Wer die 15 Minuten steilen Abstieg vom Parkplatz zum Café und anschließend die gleiche Zeit wieder hinauf nicht scheut, der sollte dem idyllisch gelegenen Café auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Es lohnt sich im doppelten Sinne.

Die vielen Wanderungen haben unsere Muskeln strapaziert und so beschließen wir es uns in den heißen Quellen von Banjar gut gehen zu lassen. Wir sprechen hier von einem open air Thermalbad mitten im Dschungel. Das schwefelhaltige Wasser hat heilende Kräfte. In ca. 36-38° heißem Wasser zu baden erscheint bei über 30° Lufttemperatur merkwürdig. Aber, es lohnt sich, denn das Wasser entspannt und hat wohltuende Wirkung. Die Wärme und der im Wasser gelöste Schwefel sind sehr wohltuend. Es gibt 3 Becken, wobei sich im dritten und kleinsten Becken ein für uns echtes Highlight befindet: Mehrere Wasserstrahlen prasseln aus mehreren Metern Höhe ins Becken hinunter: Wer sich in den Strahl stellt kann sich durch das Wasser die Schultern und den Rücken massieren lassen. Eine wahre Wohltat für die Muskeln, da wollten wir gar nicht mehr weg.

Unser letzter Ausflug Rund um Lovina führte uns Secret Gardens of Sambangan. Getreu dem Motto ‚Never Try, never know‘ darf man sich hier aus 5, 10 oder wahlweise auch aus 15 Meter Höhe in den Fluss stürzen. Alternativ kann man auch eine der beiden Naturwasserrutschen rutschen. Es hat einiges an Überwindung gekostet, ABER: Linus, Christian und ich haben uns alle getraut und sind zumindest aus 5 Meter Höhe in den Fluss gesprungen. Linus sogar aus lauter Spaß gleich zweimal. Mir hat das eine Mal inklusive ordentlicher Nasendusche voll und ganz gereicht. Für die Kinder war aber die kleinere der beiden Wasserrutschen eindeutig das absolute Highlight. Diese fanden sie besser, als jede Wasserrutsche im Schwimmbad. Eine schöne Erholung vom vielen Adrenalin in den Secret Gardens bietet dann nach einem kurzen Spaziergang der Aling Aling Waterfall. Aus über 30 Meter stürzt hier das Wasser in die Tiefe. Da der Wasserfall unter den Balinesen als heilig gilt, ist hier das Baden verboten. Aber das Anschauen dieses Naturphänomens reicht vollkommen aus.

 

Auf geht es nach Tulamben

Entlang der Küste schlängeln wir uns weiter Richtung Osten. Manchmal können wir gar nicht fassen, wie selten wir rechts und links neben der Straße einfach mal nichts entdecken. Die meiste Zeit befinden sich tatsächlich Gebäude neben der Straße. Auch wenn sich hinter der Hauptstraße direkt weitläufige Wiesen, Felder und Wälder erstrecken, so ist es doch irgendwie befremdlich, dass es hier keine wirklichen Orte gibt. Es scheint einfach nur diese eine große Straße zu geben, an der sich alle angesiedelt haben. Für uns ein tatsächlich eher befremdlicher Anblick.

Von Tulamben aus gibt es nicht ganz so viele Ausflugsziele. Daher bleiben wir hier auch nur für 3 Nächte in einer Unterkunft direkt am Meer. Unsere 3 Tage in diesem Ort, ja hier gibt es tatsächlich ein paar klitze kleine Nebenstraßen, daher reden wir hier wieder von einem richtigen Ort, nutzen wir voll uns ganz aus. Wir besuchen den Les Wasserfall, welcher schön, aber nicht spektakulär ist. Der Weg dorthin führt wunderschön durch den Dschungel. Nicht immer sind wir uns sicher auf dem richtigen Weg zu sein, da er teilweise sehr schmal und nicht immer 100%ig auszumachen ist. Ein netter Zeitvertreib und zu unserer Überraschung sprach der Ticketverkäufer deutsch. Auch wenn er bislang nur in seinen Träumen in Deutschland war, so sprach er doch wirklich gut und verständlich mit uns. Wir haben so weit abseits des Massentourismus mit vielem gerechnet, aber nicht damit von einem Einheimischen auf Deutsch angesprochen zu werden. Wie schön, dass man uns immer noch überraschen kann :-).

Unser ursprünglicher Plan sah vor noch weiter nach Süd-Osten zu ziehen, jedoch verwerfen wir den Plan wieder und beschließen die beiden Sehenswürdigkeiten „Tirta Gangga“ und „Pura Lempuyang Luhur“ bei einer Tagestour zu erkunden. Sonst klingelt der Wecker bei uns seit Reisebeginn ausnahmslos an Reisetagen. Für den Pura Lempuyang Luhur Tempel machen wir aber mal eine Ausnahme. Der Wecker steht auf 5 Uhr und so sitzen wir alle um ca. 5.30 Uhr im Auto und machen uns auf den Weg zu dem ca. 45 Autominuten entfernt liegenden Tempel. Wir müssen unser Auto auf einem kostenfreien Parkplatz am Fuß des Berges abstellen und mit dem kostenpflichtigen Taxi die ca. 2 km bergauf bis zum Ticketschalter fahren. Nach weiteren 10 Minuten Fußweg erreichen wir den sagen umwobenen Lempuyang Tempel. Viele Fotos und Berichte haben die Vorfreude auf diesen Tempel ins fast unermessliche steigen lassen. Wir sind extra so früh gekommen, weil zu diesem Zeitpunkt der Vulkan Agung, welcher sich im Rücken des berühmten Himmelstores befindet, zu dieser Zeit noch nicht in Wolken gehüllt ist. Für den Ausblick und die Fotos also perfekt. Beim betreten des Tempels bin ich aber ziemlich verwirrt. Wir sind am falschen Tempel. Habe ich die falsche Adresse rausgesucht? Gibt es hier vielleicht noch einen weiteren Tempel? Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Auf allen Fotos die wir finden konnten, ist vor dem Himmelstor ein See. Darin ist eine perfekte Spiegelung des Himmelstores und der Personen, welche davor stehen, zu sehen. Wir müssen am falschen Ort sein. Völlig verwirrt schauen wir uns um und bemerken dann, dass alle Besucher ihre Handys einem Lokal geben. Dieser macht für alle Fotos. Merkwürdig. Bei genauerer Betrachtung sehen wir, dass dieser eine Art Spiegel unter die Kameralinse hält, wenn er die Fotos macht. Bei noch genauerer Betrachtung sehen wir das Endergebnis der Fotos. Da ist der See zu sehen. Es handelt sich um einen Fake. Hier gibt es gar keinen See, hier gibt es nur einen nicht so wirklich schönen Tempel mit einem schönen Himmelstor, vor einer grandiosen Kulisse. Die Fotos sehen phantastisch aus, aber enttäuscht sind wir dennoch. Aufgrund der vielen tollen Rezensionen und den unglaublich schönen Fotos, hatten wir ehrlich gesagt mehr erwartet. Mehr Tempel, mehr Kultur, mehr Geschichte. Leider wird dieser Ort in unseren Augen tatsächlich auf diese berühmten Fotos reduziert. Auch wenn wir die Fotos wirklich schön finden und trotz allem froh sind hier gewesen zu sein, so ist es dennoch schade, dass es hier nicht mehr zu sehen gibt. Wir nehmen es aber mit Humor und steuern frohen Mutes unser nächstes Ziel an.

Den Wassertempel ‚Tirta Gangga‘ müssen wir erstmal suchen. Obwohl es eine der Hauptsehenswürdigkeiten in dieser Region ist, ist er nicht leicht zu finden. Nachdem wir zweimal dran vorbei gefahren sind, finden wir unser Ziel dann doch noch. Auf dem Weg zum Ticketschalter kaufen wir dann noch für ein paar Cent Fischfutter. Denn so viel wissen wir, in den Teichen des Wassertempel befinden sich riesige Koi-Karpfen. Da hier füttern erlaubt ist, lassen wir uns diesen Spaß natürlich nicht nehmen. Und was soll ich sagen, als wir durch das Eingangsportal des Wassertempel treten, sind wir begeistert. Wir haben aufgrund der Erfahrung am Lempuyang nicht viel erwartet, wurden aber absolut positiv überrascht. Wir stehen in einem wunderschön angelegten Garten, mit Teichen, Steinwegen, Brunnen, Brücken, Statuen, Fischen, Blumen, … Wir nehmen den ersten Steinpfad auf der rechten Seite, welcher mitten über bzw. durch den Fischteich führt. Es fühlt sich ein wenig wie in einem Indianer Jones Film an. Bei jeder Steinplatte, die man betritt, erwartet man dass sich plötzlich ein Abgrund auftut, oder die Steinplatten im Teich verschwinden und es keinen Ausweg mehr gibt. Wider erwartend schaffen wir es trockenen Fußes ans andere Ende des Teiches. Zwischendurch lassen wir es uns aber natürlich dennoch nicht nehmen die riesigen Koi-Karpfen zu füttern. Faszinierd von der tollen Anlage spazieren wir durch die Anlage und erfreuen uns an diesem schönen Fleckchen Erde. Wenn es nicht schon jetzt um 9.30 Uhr so unglaublich heiß wäre, würden wir hier definitiv länger verweilen. Eine Info gibt es noch zu diesem Tempel. Unglaubliche 25 Euro soll man bezahlen, wenn man seine Drohne an diesem schönen Ort fliegen lassen möchte. Einerseits absolut verständlich, dass die Ruhe dieses schönen Ortes nicht durch die Geräusche von fliegenden Drohnen gestört werden soll. Andererseits empfinden wir diesen Preis doch als ziemlich überzogen. Es handelt sich immerhin nur um die Erlaubnis mit der eigenen Drohne zu fliegen, nicht um die Leihgebühr einer Drohne. Sei es drum, wir lassen unsere Drohne am Boden und bestaunen den wunderschönen Ort lieber so.

Frühstück mit Blick auf den Agung

Am letzten Tag in Tulamben lassen wir es uns nicht nehmen das Angebot unserer Unterkunft „Frühstück mit Blick auf den Agung“ wahrzunehmen. Gegen ca. 7.30 Uhr geht es dann los. Wir dürfen auf der Ladefläche des hoteleigenen Jeeps Platz nehmen und fahren über die Schotterpiste in Richtung Frühstückshügel. Das Angebot hat nicht geschummelt, wir haben dann schlussendlich beim Frühstück einen tollen Blick auf den Vulkan. Auch wenn der Frühstückshügel eher einem Schutzwall gleicht und neben dem obligatorischen Müll nur sehr karge Landschaft um uns herum zu sehen ist. Nun gut, der Blick zählt und der ist wirklich super. Wir sind zu diesem Zeitpunkt aber heilfroh jetzt gerade hier auf Bali zu sein. Unser Fahrer zeigt uns nämlich Bilder vom diesjährigen Ausbruch, einerseits total faszinierend zu sehen, andererseits aber auch beängstigend dort gerade zu stehen, wo diese Aufnahmen gemacht wurden. Zum Glück spuckt der Vulkan gerade nur ein wenig Asche, welche von den Wolken nicht wirklich zu unterscheiden ist. Mehr Vulkan brauchen wir aber im Moment auch ehrlich gesagt nicht. Es war ein netter Zeitvertreib, bevor wir uns dann von Tulamben wieder verabschiedet haben.

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